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    Sie baden auch gerne im trockenen Sand

    ergänzend von mir: und das an geeigneter Stelle im Garten, und auch hier wieder zu mehreren nebeneinander. Die dabei entstehenden Vertiefungen zeugen von den Badefreuden. Beim Schütteln im Sand kann ihnen zugeschaut werden. Naturerlebnis, kein Buchwissen. Die dritte Badevariante der Spatzen ist das Sonnenbaden. (auch bei Amseln zu beobachten) Mit gespreiztem Gefieder, seitlich liegend, genießen sie den Sonnenschein.

    In Schreibpausen, jetzt, kann ich einem Trupp Spatzen auf meiner Veranda zuschauen, der immer wieder in das umstehende Gesträuch abstiebt.

    Da in dieser Beitragsreihe nur ein Foto gezeigt werden soll, begnügte ich mich zu dem meinigen mit nur einem Begleitwort: Badefreuden.

    Zu Susannes "Dreckspatzen": Vielleicht kommt der Name daher, weil sie angeblich unordentliche Nester bauen.

    Hermann

    Hallo

    Wieder ein sonniger Septembertag. Beim Gang entlang eines NSG(es) treffe ich einen Förster. Ich erzähle ihm von meiner Suche nach Käfern. "Da kommen sie zu spät", seine Erwiderung. Auf mein fragendes Gesicht ergänzt er: "Einige Jahre." Insektenschwund meinte er, nicht die Jahreszeit. Dann riet er mir zu xy zu fahren, denn auf dessem Gelände lagern etliche alte, evtl. käferbeherbergende Baumstämme.

    Das die augenfällige Hofeiche des Schulzen, den ich aufsuchte. Alter: über 500 Jahre wird geschätzt. Um den Erhalt des Baumes wird sich bemüht.

    Angefragt wird, ein wirklich nettes Gespräch ergibt sich.

    Auf einem Lagerplatz für Baumstämme, die zu Brennholz zersägt werden sollen, liegen auch diese Stämme.

    Das die Schnittstelle des Stammes, unter dem Kronenbereich, mit der Astbruchstelle.

    Wie dick ist der Stamm und wie alt wurde die Eiche? Fragen die bei mir immer wieder aufkommen. Meine Hand bringt es auf etwa 20 cm 'Spannweite'. ('Spanne' ein Längenmaß aus vergangenen Zeiten.) 4 Spannen plus 4 Zoll der Durchmesser des Stammes. Zusätzlich wurden im Foto die Jahresringe gezählt: um die 250 Jahre wuchs der Baum solitär.

    (wuchs also bereits zu Zeiten des 'Alten Fritz')

    Auf der Borke ein Käfer (nebenbei, von der einzigen von mir dort gefunden Art)

    Wo einer ist könnten weitere zu finden sein, die Überlegung. Am Stammende wurde ein Stück Borke gelöst. Recht gehabt.

    Der untere von den beiden vor seinem Unterschlupf.

    Ein besetzter Unterschlupf, von der Made in das Splintholz des Stammes genagt.


    Einer der Käfer musste zwecks Bestimmung mit mir reisen:

    Rhagium mordax

    Schwarzfleckiger Zangenbock

    auch Laubholzzangenbock

    Also einer der Zangenböcke.

    Auf meiner Sichtungs-Wunschliste steht der

    Eichen-Zangenbock.


    Ohne Försters Tip fand ich an einem anderen Totholzstamm einen NEU FÜR MICH-Käfer:

    Kurzflügelkäfer laut Bestimmungsbuch

    Totales Neuland für mich. Nicht nur Erstsichtung, außerdem war er mit solchem Aussehen bei den

    Kurzflüglern einzuordnen. (oder liege ich falsch?)

    Ein Raubkäfer soll er sein. Ich erwischte ihn nur einmalig, trotz Nachsuche.

    5 mm lang, Scaphidium quadrimaculatum (huch, langer Name) / Kahnkäfer genannt

    Soviel aus dem Land der WESTFÄLISCHEN EICHEN vom

    Hermann

    Grüß Euch!

    Aufstehen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, ein Spruch. Der Zeitungsbote brachte Anderes. Im Flur auf dem Boden liegt es. Beim Aufheben schaue ich verwundert zweimal auf die eigentlich leere Stelle. Nun liegt ein Schmetterling dort, ein relativ großer zudem, ein Schwarzes Ordensband, mir bekannt von früheren Besuchen. Nicht mehr farbfrisch, doch das wird erst im Nachhinein festgestellt. Vermutet werden kann, wie der dorthin kam.

    Ich deponierte ihn draußen an sicherer Stelle und stellte am Tagesende fest, dass er nun nicht mehr lebte.

      
    links: Ebenfalls verendet. Fast hätte ich auf ihn getreten. Vorgestern. Er lag im Gang hinter der Garage.

    Lebend rastete er vor wenigen Nächten an meinem Fenster.

    Ich zeigte ihn in einem Beitrag hier und erfuhr dadurch seinen Namen und Weiteres.



    Das Federgeistchen flog bei einer meiner Käferpirsch an mir vorüber.

    Doch noch ein Falter im Spätseptember! An einem Baumstamm ließ es sich nieder.

    Durch Brombeergestrüpp und einen ausgetrockneten Graben kämpfte ich mich zu ihm.

    Der Lohn: Es zeigte seine Flügel ausgebreitet.


    Beim Suchen nach Käfern unter Baumrinden zeigte sich mir dieser Bursche. Aberhunderte Asseln sah ich flüchten, wenn Licht in ihre Unterkunft drang.

    Dieser regte sich nicht. Bei seinem Namen bin ich ahnungslos.

    Noch ein Nebenbeifund. In Forumsbeiträgen findet sich immer wieder was zum Thema Mienen. Als ich diese sah, reizte es, sie per Bild festzuhalten.

    Und das genauer Hinschauen reizt ebenfalls , diese dunklen Punkte - immer wieder Neues für mich.

    Ein Pirschgang durch Wald ohne Spinnensichtungen, undenkbar.

    Groß und farbig lauerte dieses Exemplar in seinem Netz im Grün am Wegesrand. Die Oberseite zu sehen wurde mein Wunsch.

    Eine Kreuzspinne, ein toller Anblick. Aber nicht eine der mir sehr wohl bekannten weniger farbigen Gartenkreuzspinnen.

    (solchen schon mal Lebendfutter ins Netz platziert).

    Spinnen von mir auch gebracht, weil Addi Springspinnen als Wochenthema anregte. Davon fehlen mir Fotos.

    Der "Falter im Flur" war der "Aufhänger" des Beitrags.

    Das war's.

    Grüße, Hermann

    Moin am Sonntag vom Hermann

    Eichenrinde angehoben. Gerätselt wurde: was ist das?

    Was vom Heinz Erhard viel mir spontan ein.


    Das das Stammende der Eiche mit dem "Loch".

    Die Eiche liegt auf einem Holzlagerplatz, an dem ich zufällig vorbei kam. 15 Stämme liegen dort. Einige Baumbesitzer hatten zu Zeiten

    als Eichenholz gefragt war ihre Eichen fällen lassen um sie zu verkaufen. Die Käufer blieben aus. Das erzählte mir einer der Besitzer.

    Nun liegen die Stämme da. Wer und was kamen waren u.a. Pilzsporen.

    Und Rindenkäfer

    Von zwei Stämmen hatten sich Rindenstücke gelöst. Als ich eines anhob, sah ich das.

    Käfer, Oberansichten, Unteransichten und verschiedene. Ca. 10 dürften es auf diesem Bild sein, weitere waren geflüchtet.

    In der Mehrzahl sind es Käfer mit den rötlichen Flecken auf den Flügeldecken.

    Darauf nicht vorbereitet gelang mir nur dieser Schnappschuß. (unten Teilbild)

    Im schlauen Buch, im Bestimmungsbuch, wurde nach den Käfern gesucht - und gefunden.

    Namen haben sie, fand ich: Bimota crenata / Schwarzroter Rindenkäfer.

    Hoppla, Rindenkäfer gibt es! mein Erstaunen. Das war mir bis dato unbekannt, ein neuer Ordner war fällig.

    Natürlich wurde sich weiter informiert. Gestaunt wird auch, wieviel Rindenkäfer-Unterarten es gibt, herausgefunden von wievielen Wissenschaftlern

    die sich der Koleopterologie widmen.

    Doch mich interessieren die Namen weniger.

    Meine Schlußfolgerung: Hände weg von den Bestimmungen, zumal mein Bildmaterial mehr als dürftig ist.

    Kein Wunder, denn die Tierchen sind zu winzig für meine Automatik-Aufnahmen. 2,6 - 3,5 mm lang sind diese, steht im Buch.

     

    Weitere Rindenkäfer?

    Auch solche halten sich unter der Rinde auf.

    Und weitere nach dem Motto "klein - kleiner - am kleinsten" (Schulwissen, dafür reichte es zu Kriegszeiten noch, 1937 eingeschult)

    Unter einem Rindenstück.Wer genauer hinschaut erkennt zwei Arten.

    Ich unterlasse es, alle von mir unter Eichenrinde gesichteten Käfer und Wanzen zu zeigen.

    Auffällig war, dass sich unter keinem Rindenstück Asseln aufhielten. Anderswo flüchten solche, meistens zahlreich, wenn ihr Versteck gelüftet wird.

    Abschließend nochmals das Loch. (nicht das im Eimer, das die Dumme Liese mit Stroh zustopfen soll)

    Ein Anblick wie ich ihn bislang auch nicht kannte, aber beim zweiten Hinsehen dann doch erkannte, was, wo und wer erwischt wurde.

    Ohne Taschenlampe und Fastverrenkungen wäre das Foto trotz Tageslicht nicht gelungen.

    Vor meinem Fenster flatterts mal wieder. Pfauenauge. Raus, erinnerst mich, die Sonne lacht, vielleicht findest Du weitere eichige Geschichten.

    Und heute kannst Du eher Feierabend machen: seit zwei Tagen lassen sich keine Buchsbaumzünsler mehr blicken.

    Gruß Hermann

    Hallo Uwe,

    prima deine Rückmeldung. Somit ist mir jetzt bekannt, dass Du vom Kahnkäfer gelesen hast, dass ich nicht für "die Katz" geschrieben habe.

    Informativ ist auch dein Hinweis auf die Aktuellen Fundmeldungen. Von der Existens der Einrichtung wußte ich bislang nichts. Noch interessanter für mich ist, wieviel Menschen sich für Schmetterlinge interessieren und ihre Sichtungen auch noch melden. Coesfeld und Nachbarort Steinfurt sind auch aufgeführt. Dazugelernt, Danke.

    Gruß Hermann

    Hallo Uwe

    "Mythimna vitellina" meinst Du.

    Doch zuerst: Hermann freut sich über jede Antwort, also auch über die deine.

    Dass Du dich mit dem Falter beschäftigst, ist die Besonderheit dabei.

    So erfahre ich, dass Du in Sachen Schmetterlinge sachkundig bist, und der Mensch hinter "Moosfreund" ist somit weniger anonym.

    Mit der Schmetterlingsbestimmung bin ich voll Deiner Meinung.

    In dieser Nacht hätte ich ihn nicht gefunden. Von den Buchsbaumzünslern, denen ich in den vergangenen Nächten auflauerte, läßt sich heute keiner blicken.

    Beigefügt habe ich das Foto der Graseule bei Tageslicht.

    Dir könnte bekannt sein, das mein Interesse auch den Käfern gilt. Auch von denen gab es heute eine Neuheit für mich. Ich vermeinte einen Marienkäfer gesichtet und einkassiert zu haben: doch siehe selber. (Kahnkäfer)

       

    Viele Grüße erwidert

    Hermann

    Rosmarie berichtete mir mal, dass sie sich mit Schnecken beschäftige - An Sie dachte ich, und all die Nachrufe hier im Forum -,

    als ich auf meiner Fensterbank die abgebildeten Schnecken sah. Gegen Mitternacht war das. Eine spontane Überstunde war fällig.

    Um sie herum zeugen Schleimspuren davon, dass sich die beiden dort längere Zeit aufgehalten haben.

    Für mich ist die Beobachtung Neuland.

    Hermann




    Anhang


    2 Uhr, fertig mit dem Beitrag, da erscheint dieser Geselle vor dem Fenster.

    Einen derartigen sah ich noch nie.

    Lohn für meine Arbeit.

    (Bei Tageslicht wird die Färbung anders sein.)

    Addi: "Stückchen Kuchen". Hermann kommt gerade vom Kuchenbummel zurück. Über 2 Stunden Berg rauf und runter, zu Fuß. Von oben, auf der Bank sitzend, allein, Sonne, Windstille, den Fernblick genießen, dazu einige Zufallskontakte. Im unteren Bereich zuschauen bei Familien-Rad-Cross-fahren usw. - total zufrieden, ja hochgestimmt.

    Gruß Hermann

    Ich stelle im Nachhinnein fest, dass ich versäumte "Antworten" anzuklicken. Ich hatte sie postwendend geschrieben. Somit war Klaas eher dran.

    Jetzt also.

    Zusätzlich: Die 2023er Saison neigt sich dem Ende zu. Material zu finden um Berichte zu schreiben wird mehr als schwierig.

    Das Spähen nach Geotrupes spiniger, von Klaas erwähnt, in Hinterlassenschaften von pflanzenfressenden Vierbeinern, die Försterin sprach davon, macht jetzt auch keinen Spaß mehr.

    (Hermann muss ja nicht Alles gesehen haben, mir reichen meine Zufallssichtungen) Pausieren ist angesagt.

    Nochmaliger Gruß vom Hermann

    Hallo und Moin

    In der Coesfelder Heide, nebenan gelegen, sind natürlich Käfer zu finden, so Dünen-Sandlaufkäfer oder Mistkäfer. Gestern begegnete ich dort einer von einem Förster betreuten Gruppe welche die Heide erkunden wollte. Ich hatte gerade zwei tote Mistkäfer gefunden. Die zeigte ich dem Förster um anzuregen auch auf diese Tierchen zu achten. Dabei stellte sich heraus, dass der Förster, und auch seine Kollegin, zwar Mistkäfer kennen, aber nicht wissen, dass zwei Arten gibt.

     

    Einen von den zweien fand ich bei der Kontrolle der Örtlichkeit, wo ich vor wenigen Tagen einen fand. Und nun lag dort wieder einer, auch regungslos, tot, fast von Sand zugedeckt, Starkregen der Verursacher. Derselbe? wahrscheinlich.


    Erinnert wurde sich:

    Bei der vorigen Suche fand ich diese Käferreste.

    Tot, tot, nach den Ursachen wird sich gefragt.


    Umgeschaut wurde sich und die toten Käfer auf die Handfläche gelegt.

    Dabei ergab sich dieses Überraschungsbild: Was ist mit dem linken Käfer????

    Es ist nur noch dessen Chitinpanzer. Die Innereien sind total ausgeräumt, von wem auch immer. Toter geht's nicht.

    2 Tage später, nochmalige Kontrolle

     

    Zwei weitere an selbiger Stelle.

    Ein gut 50 Meter langer Gras-/Sandweg, Zuwegung zu einer ungenutzten 'Sandkuhle' in die abends schon mal Autos fahren.

    Direkt neben der Einfahrt befindet sich ein geräumiger Parkplatz.

    - Insektenschwund mal anders.

    Soweit die Mistkäfer. Die richtige Bezeichnung findet sich in meinem kürzlichen Beitrag. Klass schreibt: Trypocopris vernalis, stimmt. Frühlingsmistkäfer steht bei Google. Ich hatte argumentiert: und der im September? Im Nachhinein finde ich in der Literatur, dass der selbst im November zu sichten ist. Nur, man findet ihn in Sandbereichen und nicht im Wald.

    Der Fundort Heidesand bestätigt somit, dass es der T.v. ist. Hinzu kommt das unterschiedliche Aussehen der Flügeldecken gegenüber dem Anoplotrupes stercorosus, dem Waldmistkäfer.

    Einen Waldmistkäfer, sie sind in zusagenden Bereichen häufig, häufiger als der Frühlingsmistkäfer, zu finden, fotografierte ich kürzlich mitten im Buchenwald, wo ansonsten kein Käfer zu finden war.

    Rinde eines dicken Buchenstammes, ca. 20 Meter hoch, das der Hintergrund. Langsam, ganz bedächtig mühte sich das Käferlein den Stamm hinauf.

    Zurück zur Begegnung mit dem Förster. Er wird wohl weiterhin Mistkäfer Mistkäfer sein lassen. Wir im Forum sind ihm, was Wissen um Käfer angeht, sicherlich um Einiges voraus, Borkenkäfer vielleicht ausgenommen. Auch Hermann erstrebt weiterhin Neues zu erfahren.

    Augenblicklich sind es Falter die mich nachts besuchen, die dann namenlos eingeordnet werden.

    Zwei Weiße L -Nachtfalter besuchten mich gestern. 'Glatzköpfig' steckten sie zwar in einem meiner Ordner, so gefallen sie mehr.

     

     

    So, für heute war's genug am PC.

    Allen einen Sonntag nach persönlichen Wünschen, falls gegeben.

    Gruß Hermann

    Seid gegrüßt miteinander!

    Im Zeitalter der Chemie bedingten Insekten-Restpopulationen, also heutzutage, heißt es, wenn man Insekten sehen und evtl. beobachten will, sich zu Restbiotopen zu begeben.

    Gestern wurden auf "arte" Gründe des Rückgangs, der Einsatz von Chemikalien, gezeigt. Was waren das noch Zeiten, als sich unterschiedlichste Schmetterlinge zahlreich nachts an der Wohnzimmerscheibe aufhielten. Gestern besuchte mich einer (Bild) - außer den Buchsbaumzünslern, die dafür um so reichlicher.

    Das ist er. Auch nicht mehr der Jüngste.

    Das Wetter und die erhofften Insekten lockten, also startete ich eine Rundtour zu mir bekannten Biotopen.

    Terrain 1 und sofort mein Fund: Einer! 2,5 mm. Von dem Gelände und von Funden dort berichtete ich schon mehrmals. Schafe des 'Naturzentrums' haben die Fläche in letzter Zeit total kahl gefressen. Die Chemie ist hier also außen vor wie bei den folgenden besuchten Bereichen.

    Terrain 2: Erdwälle deren Bewuchs mit schwerem Gerät kurz oder freigehalten wird. An einem verschonten Halm sehe dunkles Etwas. Käfer vermute ich nicht, waren es jedoch.

    Die waren es. In diesem Bereich fand ich somit zwei Käfer. Die fortgeschrittene Jahreszeit ist mit der Grund für die käferlose Gegend.

    9 mm lang, ein Laufkäfer aus der Unterfamilie Harpaline

    Zur genauen Bestimmung müßte das Bild besser sein.

    Außerdem zeigte sich dieser Graubinden-Labkrautspanner aus der 2. Generation des Jahres

    Selten ist er auch nicht. Für's Foto wurde er mitgenommen.

    Das die Bescherung die ich am nächsten Morgen vorfand.

    Hätte ich davon geahnt, wäre das Falterchen vor Ort geblieben.

    Terrain 3:

    Dürfte im Naturforum gezeigt werden. Die Löcher in der Wand wurden von Menschenhänden gebuddelt.

    Original Naturprodukt. Frage ich mich wie das entstand.

    Auf der Zuwegung, ein kurzer Sandweg, krabbelte es - total bedächtig.

    Hoppla. Ein Mistkäfer. Doch der Waldmistkäfer Anoplotrupes stercorosus oder der Frühlingsmistkäfer Trypocopris vernalis? das die Frage.

    September zeigt der Kalender an, also dürfte es nicht der Frühlingsmistkäfer sein. Und doch ist er es!

    Hinzu kommt, dass Wald-mist-er häufig über bestimmte Wege krabbeln, den angeblichen Frühlings-künder sah ich zur Herbst-

    Jahreszeit noch nie. Wie war das noch mit den Schwalben von denen gesagt wird, dass die erste noch keinen Frühling macht...

    Ohne jede Hektik. Deutlich zu sehen: Die kräftigen Punktstreifen auf den Flügeldecken, wie beim Waldkollegen, fehlen.

    Noch ein Mistkäfer? Das zumindest frug ich mich, als ich ihn mir genauer ansah.

    Sofort: ein Aaskäfer ist es.

    Und wieso auf einem Pinsel?

    Terrain 4

    Besonnter Waldrand mit viel Brombeergestrüpp.

    Ein Insekt auf Suchflug.

    Von mir vermutet: eine Hummel.

    Oder doch nicht?

    Eingekäschert.

    Gestaunt, denn mal wieder ein Neuer.

    Und mal wieder beginnt die Namensuche:

    Schwarzhörniger Totengräber gefunden.

    Necrophorus vespilloides

    Mit dem Pinsel wurde er gereizt, er sollte sich total zeigen.

    Das tat er aber erst kurz vor dem Abflug,

    Dabei hatte ich befürchtet der Käfer sei verendet.


    Mittels Pinsel nicht zu entfernen. die Passagiere.

       

    Wieder daheim, um Mitternacht, nach der Buchsbaumzünsler-Jagd, zeigt sich noch großes Käferexemplar an der Fensterscheibe.

    Um zu klären was das für ein Käfer sei, sauste ich im Naturlook nach draußen.

    Nach seinem Start in wiedererlangte Freiheit.

    Rundfahrt beendet.

    Gruß Hermann

    Dünensand-Laufkäfer, in diesem Sommer aufgenommen.

    Gestern war ich wieder auf Suche, und zwar an Plätzen wo der Käfer zu finden ist.

    Ich fand nicht nur keinen solchen Laufkäfer -

    ich fand fast keinen Käfer.

    Die Jahreszeit.

    Hinzu kommt, dass Du weiter nach Norden wohnst.

    Dass ich mich im Münsterland rumtreibe dürfte bekannt sein.

    Nach einer Karte bei Google ist der Waldsandlaufkäfer in Schleswig-Holstein

    nicht gegeben.

    Mit Gruß vom Hermann

    Hallo

    Warmes sonniges Wetter lockte in den vergangenen Tagen Schmetterlinge zu den Blüten des Sommerflieders im Garten. Hermann saß schon mal unweit davon und schaute dem munteren Treiben zu. Verschwand abends die Sonne, huschten Buchsbaumzünsler herbei, so bis um 23 Uhr währte ihr Treiben. Ich beschäftigte mich damit ihnen aufzulauern. Dabei entdeckte ich erstmals meinem Fangnetz zwei bei der Paarung. Wie sie dort hineinkamen ist mir ein Rätsel.


    Einen frisch geschlüpften Falter erwischte ich auch. Die Flügel waren erst halb entfaltet.

    Doch, als ich die Kamera zur Hand hatte, waren die Flügel bereits voll ausgedehnt.

    Allerdings, und deshalb wird das Foto trotz seiner Minderqualität gezeigt,

    sind die Flügel in einer Stellung wie ich es noch nie sah.

    Gewöhnlich sind die Flügel ausgebreitet wie beim Paarungsbild ersichtlich.


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    Nächtliche Besucher die erfreuen -

    Zum Beispiel dieser. Hübsch schaut er aus, finde ich. Sein Name ist mir unbekannt. Ein Eichenwickler ist es nicht, ein Wickler, denke ich, sehr wohl.

    Und, einer meiner Neugäste.


    Noch ein Neugast.

    Er wurde zufällig unter der Freisitz-Lichttafel gefunden.

    Flügelfragment links, so dass er nicht entfleuchen konnte.

    Erinnert wird sich, dass Sabine erst kürzlich im Forum einen ausführlichen

    Bericht zur Bestimmung von eben solchen Wicklern brachte. Zufall.

    Nur, der Hermann ist, oder wird, vergeßlich.


    Weitere nächtliche Neugäste

    Die Liste ließe sich verlängern.

    Damit soll es genug sein.

    Im Taschenlampenschein wurde ein dunkles Knübbelchen gesichtet. Erst per Foto läßt sich erahnen, nicht gesichert feststellen, welcher Name für ihn gilt.

    Lasse ich's dabei.

    Hermanns Hirn-PC kann nicht alles speichern. Gestern waren die Namen von gut zwei Dutzend Teilnehmern unseres Familientreffens abzurufen.

    Deren Namen sind mir wichtiger als die der Insekten. Wir treffen uns alle drei Jahre, diesmal hatte ich eingeladen.

    Mit Gruß an Alle,

    Hermann

    Hallo

    weiter gehts mit Blumenspezies (Teil I am 30.08.)

    So das Umfeld. Rechts befinden sich Blänken mit den gefundenen blühenden Planzen.

    NSG zum Schutz von Vögeln. Doch deren Brutzeit ist in diesem Jahr vorüber.

    Ein Teil des Sumpf-Johanniskraut-Teppichs.

    Harry wusste beim vorigen Beitrag den Namen der Büten / Pflanzen. (meine Anerkennung!)

    Heute bringe ich weitere Blüten, bei denen es fraglich ist, ob sie in Bestimmungsbüchern für Normal-Benutzer zu finden sind.

    Üblich ist es, die Bezeichnungen der Pflanzen zu den Fotos zu schreiben.

    Ich kann nur anmerken, dass ich Gummistiefel an den Füßen hatte um an Nahfotos zu kommen.

    Nasse Füße konnte ich zwar vermeiden, aber aufpassen war sehr nötig.

    Irgendwann und irgendwo zeigten sich kleine weiße Blüten. Natürlich wird auch nach den Blättern geschaut.

    Harry oder ein anderer aus dem Forum wird, so denke ich, den Namen wissen, nicht ich.

    Solche Stellen waren nicht zahlreich - im Gegensatz zum Sumpf-Johanniskraut.

    Jetzt gelbfarbene

    Blüten


    Am Ende des Gebietes leuchteten dann diese Blüten. Ein langes Stapfen durchs Wasser ergab die Gewissheit: nicht nur auch neu für mich,

    sondern das dürfte etwas Besonderes sein. Harry, stimmt's ?

    Hübsch anzusehen.

    Hermann, der da nicht nur grüßt, der gern auch mal "Blumen sprechen lassen" möchte. Sabine in Norderstedt hat die meiste Arbeit mit uns ---

    Weiter im Mix:

    "Durch diese hohle Gasse muss er kommen", aber nicht nach Küßnacht - es führt kein anderer Weg in die Freiheit.

    Sechs junge Waldkäuze zwängten sich in 2023 durch diese Öffnung. Wohl angeregt durch das gute Mäusejahr in 2022 bestand das Gelege in diesem Jahr aus 6 Eiern. Der "Nistkasten" hinter dem Schlupfloch wird in jedem Jahr genutzt. (ungewöhnlich, Fotobelege vorhanden)

    Hermann (aus dem Münsterland, in dem die Jung- und Altwaldkäuze nun umherfliegen)

    Moin,

    Eisen wird geschmiedet, so lang es heiß ist. Gestern, gegen 22 Uhr, schrieb ich im Beitrag, dass ich Buchsbaumzünslern nachstellen wolle. Gemacht, der Bericht jetzt.

    Doch zuvor Aktuelles vom gestrigen Tag: Ein Baum ließ sich von mir bewundern. Bücher gibt es, in denen von besonderen Bäumen berichtet wird. Ich erinnere mich, das ich nach deren Hinweisen auch schon mal in Hamburg entlang der Elbe solche aufsuchte. (natürlich per Rad)

    Welche Baumart mag es sein? Eines der beliebten Rätsel im Forum.

    Das Foto zeigt ein Detail aus der Baumkrone

    Und noch etwas. Ein Teil des Wortes Detail steckt auch im Namen des Baumes.

    Oder auch im Namen des Maikäfers,

    nämlich 'ai'.

    Bei dem 'Rehbock' im Baumschatten können wir jegliches Rätseln unterlassen.

    Er wurde aus Eisen gefertigt.

    Schwierig?

    Am Schluß des Beitrages bringe ich Weiteres.


    Buchsbaumzünsler

    mit anderer Flügelzeichnung

    Sieben, mit normaler Zeichnung, erwischte ich gestern in der Zeit von 22 bis 23 Uhr. Einige verharrten regungslos auf dem Wasserdost um sich, vermutlich, zu stärken.

    Durch das Taschenlampenlicht ließen sie sich nicht stören. Irgendwann fliegen sie auf und landen, auf Umwegen, lautlos an der erleuchteten Fensterscheibe.

    Auch dort haften sie dann in der Regel regungslos, eine leichte Beute für mich.


    Ein 'Neu für mich'

    ist fast täglich dabei.

    Heute war es dieser kleine.

    Abgeflogen ist er und somit keine Augenweide.

    Auf den Namen kann man verzichten.


    Nun zu Uwes Lieblingen. Er zeigt in seinem Beitrag tolle Baumpilze.

    Als ich meine Nachbarn gestern auf deren zweiten Wohnsitz besuchte, bot sich mir dieser Anblick. Sofort fielen mir Uwes Fotos ein.

    Näher heran gegangen wurde.

    Auch hierbei wieder Details. Allerdings kann ich nicht mit so guter Fotoqualität dienen wie Uwe und andere.

    Namen? Da ist der Hermann ahnungslos - und staunt dennoch.

    Zurück zum anfangs gezeigten Baum. Sein gängiger Name Hainbuche  Carpinus betulus, oder auch Weißbuche.
    Holzhandwerker wissen, das Holz ist hart. Verwendung früher: Schiffchen in Webstühlen oder Sohlen der Handhobel.

    Anmerkungen eines Försters dazu: die älteste Hainbuche im Kreisgebiet (über 200 Jahre);

    ein Stamm (bei weiteren Hainbuchen auf dem Gelände sind drei Stämme miteinander verwachsen, Eigenart solcher Buchen);

    die Behörden nicht auf den Baum aufmerksam machen, deren Reaktion könnte unerwünscht sein.

    Die Folgerung, dass der Besitzer der Liegenschaft ein Naturfan ist trifft zu.

    Im Giebel des betagten aber gepflegten Fachwerkhauses befindet sich eine

    Einschlupföffnung für Waldkäuze, die dort Jahr für Jahr Junge großziehen.

    Auf zum nächsten Erlebnis - aber nicht wieder sofort.

    Grüße vom Hermann